Untersuchung des Gesundheitsverhaltens im Bezug auf die Brustgesundheit bei Chinesinnen in Wien im Vergleich zu Chinesinnen in Shanghai
Die Stiftung hat sich heuer für das wissenschaftliche Projekt: Untersuchung des Gesundheitsverhalten im Bezug auf die Brustgesundheit bei Chinesinnen in Wien im Vergleich zu Chinesinnen in Shanghai entschieden. Da Personen asiatischer Abstammung in Österreich zu einer wichtigen Migrationsgruppe zählen (von Jahr zu Jahr steigt die Zuwanderung), spielt dieses Projekt im Sinne von Vorsorge und Früherkennung eine wesentliche Rolle.
Hauptproblem bei dieser Einwanderungsgruppe ist die Integration in die österreichische Kultur. Chinesen in Österreich arbeiten im Durchschnitt sechs bis sieben Tage pro Woche und haben somit kaum Zeit für Privates und soziale Kontakte. Da zusätzlich zumeist im eigenen Kreis verkehrt wird, entstehen Sprachbarrieren sowie auf Grund der täglichen langen Arbeitszeiten die Schwierigkeit der Nutzung des Gesundheitssystems, insbesondere bei Früherkennungsmaßnahmen.
Das Projekt wird in 2 Etappen durchgeführt. In Zusammenarbeit mit der Fudan University, Department of Surgery werden Chinnesinnen zum allgemeinen Gesundheitsverhalten, insbesondere zur Brustgesundheit befragt. Ein analoges Vorgehen findet in Wien mit chinesischen Migrantinnen statt.
Ziel ist mit der Auswertung aller Ergebnisse Schlüsse für Verbesserungsmaßnahmen in der Vorsorge zu treffen und somit einen Beitrag zur Verbesserung der Integration dieser Mitbürger in das österreichische (Gesundheits-)system zu leisten. Weiters können durch die Brustkrebsfrüherkennung potentielle Kosten durch die Behandlung der Folgeerkrankungen vermieden werden, und somit ein Vorteil für die Krankenkassen gezogen werden.

