Ernährung und Übergewicht

 

Übergewicht in Österreich

Mehr als 40 % aller österreichischen Erwachsenen (3.200.000) sind übergewichtig bzw. fettleibig. Etwa 11 % der Österreicher (600.000) leiden an krankhaftem Übergewicht. Jedes vierte bis fünfte Kind ist zu dick. Mehr als 800.000 österreichische Kinder leiden an chronischer Fettsucht. Die Übergewicht-/Adipositashäufigkeit ist in den letzten fünf Jahren um 25 Prozent gestiegen!


 

Übergewicht bei Kindern

In Wien sind 25 % der Kinder übergewichtig/adipös (BMI > 25). Das Übergewicht beginnt altersmäßig immer früher, und der BMI wird immer größer.

Ursachen für diese Entwicklung sind:

  • Genetik
  • Stilldauer im Säuglingsalter
  • Ernährungsgewohnheiten, Esskultur
  • Art der Nahrungsmittel
  • Herstellungsweisen der Nahrungsmittel
  • Schichtzugehörigkeit, Bildungsstand
  • Bewegungsmangel, sitzende Verhaltensweisen
  • TV-Konsum
  • Übergewicht als Krankheitsverursacher

 

Die Gesundheitsrisiken, die von Übergewicht/Adipositas ausgehen, sind umfassend und bei der steigenden Anzahl von Österreicherinnen und Österreichern, die sie betreffen, ein sehr ernst zu nehmendes Volksproblem.

 

Übergewicht ist ein etablierter Risikofaktor und Verursacher für:

  • Diabetes (85 % aller Diabetes-Typ-2-Fälle)
  • Bluthochdruck (45 % aller Fälle)
  • erhöhten Cholesterinspiegel (18 % aller Fälle)
  • koronare Herzkrankheit (35 % aller Fälle)
  • Schlaganfälle
  • Osteoarthritis
  • einige Krebserkrankungen (3,7 % Männer, 6,0 % Frauen), darunter Brustkrebs (7,4 %), Dickdarmkrebs (Männer 10,5 %, Frauen 9,5 %), Gebärmutterschleimhautkrebs (35,1 %), Nierenkrebs (Männer 23,9, Frauen 21,9 %), Gallenblasenkrebs (Männer 2,6 %, Frauen 20,7 %), Prostata (4,2 %)

 

Übergewicht als Kostenfaktor im Gesundheitswesen

Adipositas bedeutet einen enormen Kostenfaktor im Gesundheitswesen. Die Kosten für Medikamente, Spitalsaufenthalte, Ambulanz- und Laborkosten ebenso wie die Gesamtkosten steigen mit dem Body-Mass-Index, ebenso die Zahl der Krankenstände. Daten zu den Adipositas assoziierten Kosten für Österreich liegen kaum vor.

Rechnet man internationale Kostenschätzungen auf Österreich um, würden die Adipositas assoziierten direkten Gesundheitskosten für das Jahr 2004 227,7 bis1.138,5 Millionen Euro (0,1?0,5 % des BIP) ausmachen.

Davon wären

  • 59,6 Millionen Euro auf Bluthochdruck
  • 46,2 Millionen Euro auf Osteoarthritis
  • 44,2 Millionen Euro auf koronare Herzerkrankungen bei unter 65-Jährigen 
  • 38,0 Millionen Euro auf Diabetes mellitus 

                                                                                                                 als Folgeerkrankungen der Adipositas zurückzuführen.

 

Adipositas-Reduktion in Österreich

Die Gesundheitsrisiken, die von Übergewicht/Adipositas ausgehen, sind gewaltig - ebenso die stetig ansteigenden Kosten. In den USA sind derzeit mehr als zwei Drittel aller Erwachsener übergewichtig/adipös. Die Kosten für Übergewicht/Adipositas übersteigen in den USA bereits jetzt die Kosten für Nikotin- und Alkoholfolgen zusammen.

Übergewicht/Adipositas beginnt im Kindesalter. Bereits das Stillen mit Muttermilch stellt einen positiven Effekt dar: Die Agency for Healthcare Research and Quality publizierte im April 2007, dass Stillen pro Monat das Übergewichtrisiko im späteren Leben um 4 % senkt. Kinder, die mehr TV sehen, sich weniger bewegen und einer tieferen sozialen Schicht angehören, haben ein höheres Risiko, übergewichtig zu werden und zu bleiben. Die Reduktion des Übergewichts und seiner Folgen in Österreich muss daher bei (Kleinst-)Kindern beginnen!

Weder in Österreich noch in der EU ist das Adipositasproblem (bei Erwachsenen und Kindern) in das Zentrum der Gesundheitspolitik vorgedrungen. Auch wenn die Bedeutung der Regulation von Schulmahlzeiten, Verkauf von Süßigkeiten an Schulen und die Zusammensetzung der Nahrungsmittel im Zusammenhang mit Übergewicht/Adipositas erkannt wurde, fehlt es hier oft an legislativen Vorgaben. Auch in diesem Bereich könnte Österreich sich den Bundesstaat Kalifornien, der ja nun seit mehr als fünf Jahren von einem ehemaligen Österreicher regiert wird, als Vorbild nehmen: Kalifornien verbietet Transfette in Speisen ab 2010. Transfette sind künstlich gehärtete Fette, die der Körper nicht verarbeiten kann. Sie sind in vielen Lebensmitteln enthalten, etwa in Fast-Food-Produkten, Keksen, frittierten Speisen oder fetten Brotaufstrichen. Transfette sind preiswerter als andere Fettarten, länger haltbar und häufiger zu verwenden. Der Konsum dieser Fettsäuren kann auf Dauer zum Verschluss von Herzkranz- und Hirngefäßen und damit zum Infarkt oder Schlaganfall führen.

 

Kohlenhydrate sind keine Dickmacher!
Garantiert abnehmen mit dem 10-Wochen-Plan


112 Seiten, durchgehend farbig
Softcover mit Klappen, 16,5 x 23 cm
ISBN 978-3-7088-0514-6
EUR 17,95 / CHF 27,50
Erscheint März 2011

Die Ernährungswissenschafterin Christina Lachkovics-Budschedl hat ein revolutionäres Ernährungskonzept entwickelt, das die Pfunde purzeln lässt. Sie rehabilitiert die in Verruf geratenen Kohlenhydrate und stellt die Ernährung wieder auf gesunde und normale Beine. Viele Abnehmwillige wissen schon gar nicht mehr, was sie essen sollen bzw. dürfen, und hungern völlig zwecklos vor sich hin. Denn wer zu wenig isst, nimmt erst recht nicht ab, da der Körper vor lauter Hungersnot keine Reserven mehr aufgibt. Eine ausgewogene Ernährung mit einer vernünftigen Portion Kohlenhydraten wie Reis, Kartoffeln, Nudeln etc. bringt den Körper wieder in Schwung und lässt Reserven verbrennen. Das Geheimnis der 10-Wochen-Methode: Die Menge an Kohlenhydraten wird individuell je nach Körpergewicht und Körpergröße berechnet, gegessen wird streng nur dreimal am Tag und nicht zwischendurch, denn nur in diesen Essenspausen verbrennt der Körper Fett.

Kohlenhydrate sind als Dickmacher in Verruf geraten, obwohl die offiziellen Empfehlungen für ausgewogene Ernährung anders aussehen: Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt zum Beispiel 55 Prozent der täglichen Energiemenge aus Kohlenhydraten zu decken. Der neue Fahrplan zum richtigen Essverhalten lautet -  ?fit10?.

Die Ernährungswissenschafterin Christina Lachkovics-Budschedl hat das revolutionäre Ernährungskonzept ?fit10? entwickelt, das die Pfunde purzeln lässt.

Sie rehabilitiert die in Verruf geratenen Kohlenhydrate und stellt die Ernährung wieder auf gesunde und normale Beine. Viele Abnehmwillige wissen schon gar nicht mehr, was sie essen sollen bzw. dürfen und hungern völlig zwecklos vor sich hin. Denn wer zu wenig isst, nimmt erst recht nicht ab, da der Körper vor lauter Hungersnot keine Reserven mehr aufgibt. Eine ausgewogene Ernährung mit einer vernünftigen Portion Kohlenhydrate wie Reis, Kartoffeln, Nudeln etc. bringt den Körper wieder in Schwung und lässt Reserven verbrennen. Das Geheimnis der 10-Wochen-Methode: Die Menge an Kohlenhydraten wird individuell je nach Körpergewicht und Körpergröße berechnet, gegessen wird streng nur dreimal am Tag und nicht zwischendurch, denn nur in diesen Essenpausen verbrennt der Körper Fett. Dass das wirklich gelingt hat Lachkovics-Budschedl anhand zahlreicher Körperfettmessungen vorher/nachher unter Beweis gestellt. Seit einem Artikel in der Kronenzeitung im Juni 2010 ist der Ansturm auf ihre Methode derart groß, dass sie innerhalb nur eines halben Jahres bereits 1.000 Personen beim Abnehmen erfolgreich geholfen hat.

Sie haben nun die Gelegenheit im neuen Buch, erschienen im Kneipp Verlag, ?Kohlenhydrate sind keine Dickmacher? von Christina Budschedl-Lachkovics und Sandra König mehr über diese abwechslungsreiche Diät zu erfahren. Mit Beispielen aus der Beratungspraxis können Sie die Erfolge mit diesem Ernährungskonzept nachvollziehen und mit Rezepten nach der fit10 Methode haben Sie die Möglichkeit Einblicke in die Vielfalt der Speisenvorschläge zu gewinnen.

Falls wir Sie neugierig gemacht haben und Ihr Wunschgewicht vom realen Gewicht doch beträchtlich abweicht, können Sie unter www.fit10.at noch mehr darüber erfahren. Falls Sie wirklich loslegen wollen, können Sie einen persönlichen Termin für ein Beratungsgespräch unter office@fit10.at vereinbaren.

 

Literaturempfehlungen:

Brown, C. et al.: Body Mass Index and the Prevalence of Hypertension and Dyslipidemia, Obes Res. 2000,8, S. 605?619.

Erster Österreichischer Adipositasbericht 2006, Hrsg. Altern mit Zukunft, www.alternmitzukunft.at/con03DE/page.asp?id=961.

Statistik Austria, www.statistik.at/web_de/statistiken/gesundheit/gesundheitsdeterminanten/bmi_body

_mass_index/index.html

www.diabetes-austria.com/__de/index.php.

www.wien.gv.at/who/pdf/duer.pdf.

www.wien.gv.at/who/pdf/siegfried.pdf.

www.ahrq.gov ? AHRQ Publication No. 07-E007.

www.ca.gov.

puck.sourceoecd.org/vl=6805318/cl=12/nw=1/rpsv/health2007/index.htm.

www.dr-moosburger.at/pub/pub090.pdf.