Pressekonferenz 2009
Am 16. September 2009 fand im Palais Palffy unter dem Motto "Früherkennung rettet Leben" die Pressekonferenz der Privatstiftung Wissen macht gesund statt.
Das Podium bildete:
Maga Sonja Wehsely, Gesundheitsstadträtin
Prima Univ. Prof. Dr. Teresa Wagner, Leiterin der Abteilung für spezielle Gynäkologie am SMZ-Süd Kaiser Franz Josef Spital
Maga Sasha Walleczek, Ernährungstherapeutin
Moderation: Erich Götzinger
Gesundheitsstadträtin Maga Sonja Wehsely betonte, wie mit einem gesunden Lebensstil das Brustkrebsrisiko gesenkt werden kann. Deshalb arbeitet die Wiener Gesundheitsförderung für eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und ein soziales und seelisches Gleichgewicht. Gesunde Lebensweisen sind besonders wichtig, da eine Brustkrebserkrankung auch immer die ganze Familie betrifft und nicht bloß ein "Einzelschicksal" ist. Außerdem wies die Gesundheitsstadträtin auf das erfolgreiche Mammographiescreening-Pilotprojekt in den Bezirken 15, 16 und 17 hin. Es hat mehr Frauen zu einer qualitätsgesicherten Vorsorgeuntersuchung motiviert. Besonders jene, die sonst nie zur Vorsorge gehen, sind zur Mammographie gegangen. Die Vorreiterrolle Wiens wird auch durch Bundesminister Alois Stöger bestätigt, der für 2010 ein qualitätsgesichertes Mammographie-Screening für ganz Österreich plant.
Prima.. Univ. Prof. Dr. Teresa Wagner, Stiftungsvorsitzende:
"In der Zukunft wird es bei den Brustkrebserkrankungen einen weiteren Anstieg geben, schon bei den Generationen ab den 90er Jahren wird jede siebente Frau im Laufe ihres Lebens von Brustkrebs betroffen sein. Besonders hervorheben wollte sie die Tatsache, dass man immer etwas tun kann um das Risiko zu senken, sei es mehr an Bewegung oder die Umstellung der Ernährung."
Maga. Sasha Walleczek, Ernährungstherpeutin:
"Laut einer Untersuchung der WHO sind rund 30% aller Krebserkrankungen Ernährungsbedingt. In unserem Kulturkreis wird zuviel Zucker, Weißes Mehl und vor allem Fleisch konsumiert. Mit einer umsetzbaren Ernährungsstrategie, abgestimmt auf die Möglichkeiten und Bedürfnisse der jeweiligen Person, kann das Brustkrebsrisiko deutlich reduziert werden."
Im Zeichen der Brustgesundheit bildeten 40 Schülerinnen der Polgarstraße einen riesigen Ribbon um auf die Wichtigkeit der Vorsorge aufmerksam zu machen. Weiters wurde mit der unterschiedlichen Farbsetzung symbolisiert, dass in Österreich jede achte Frau an Brustkrebs erkrankt.

